Prozessberatung für industrielle Fertigung

Prozesse optimieren.
Kosten senken.
Zukunft sichern.

Ich analysiere Produktionsprozesse ganzheitlich — von Kühlkreisläufen über die Oberflächenvorbehandlung bis zur Abwasseraufbereitung — und entwickle wirtschaftliche Lösungen für industrielle Fertigungsunternehmen. Messbar, nicht versprochen.

0
Jahre Erfahrung in der Prozessberatung
DE
Industriekunden deutschlandweit betreut
1:1
Persönliche Betreuung, kein Callcenter
Prozess-Monitor · Live Aktiv
+38%
Standzeit
↑ optimiert
−22%
Energie
↓ Verbrauch
−31%
Ausschuss
↓ Quote
Referenz: Fertigung & Prozesswasser 12 Mon. Betreuung
Interaktive Prozesslandschaft

Der industrielle Prozesskreislauf

Alle Prozessmedien greifen ineinander. Wir optimieren das Gesamtsystem.

Helbing Prozessberatung arbeitet mit den Partnern Hebro Chemie, Chemetall/BASF sowie der Eigenmarke Chemforce und entwickelt daraus die technisch optimale Prozesslösung.

In Zusammenarbeit mit
HEBRO CHEMIE BASF CHEMFORCE + Industriepartner
Simon Helbing, Geschäftsführer Helbing Industriekompetenz
Simon Helbing
Geschäftsführer, Helbing Industriekompetenz
Über mich

Ich verkaufe keine Produkte. Ich verbessere den gesamten Fertigungsprozess dahinter.

Nach über zwei Jahrzehnten in der industriellen Prozess- und Anwendungstechnik habe ich einen einfachen, aber selten konsequent verfolgten Grundsatz zur Basis meiner Arbeit gemacht: Ein Produkt ist nur so gut wie der Prozess, in dem es eingesetzt wird. Wer nur ein Fass Chemie verkauft, löst kein Problem — er verschiebt es, egal ob im Kühlkreislauf, in der Vorbehandlung oder im Abwasser.

Deshalb arbeite ich nicht als klassischer Handelsvertreter, sondern als Prozessberater — über den gesamten Wasser- und Prozesskreislauf hinweg: Kühlkreisläufe und Kühlschmierstoffe, Oberflächenvorbehandlung, Abwasseraufbereitung und die begleitende Wasserwirtschaft. Ich beginne mit einer ehrlichen Analyse der Fertigung vor Ort, im Labor und in den Kennzahlen. Produkte, ob von Hebro, BASF, CHEMFORCE oder anderen Partnern, sind dabei Werkzeug, nicht Ziel.

Kunden arbeiten langfristig mit mir, weil ich erreichbar bin, wenn es zählt, und weil ich Ergebnisse in Zahlen belege statt in Broschüren.

20+
Jahre Erfahrung in Prozess- und Anwendungstechnik
1
Fester Ansprechpartner, keine Weiterleitung
100%
Herstellerunabhängige Prozessbewertung
24h
Reaktionszeit bei akuten Prozessproblemen
Leistungsbereiche

Fünf Säulen. Ein Prozesskreislauf.

Kühlkreislauf, Vorbehandlung, Abwasser und Aufbereitung hängen zusammen — ich betrachte und betreue sie deshalb als ein System, nicht als getrennte Baustellen.

01 / 05

Kühlkreisläufe & Prozesswasser

Kühlschmierstoffe, Kühlwasserkreisläufe und wassergemischte Prozessmedien im stabilen, sicheren Betriebsfenster.

  • Kühlschmierstoffe & Bearbeitungsmedien
  • Kühlwasserkreisläufe & Kühltürme
  • Konzentrations- und Keimkontrolle
02 / 05

Oberflächenvorbehandlung

Reinigung, Entfettung und Vorbehandlung als Fundament für Beschichtung, Verklebung und Korrosionsschutz.

  • Reinigung & Entfettung
  • Beizen & Passivieren
  • Korrosionsschutz & Konservierung
03 / 05

Lackkoagulierung & Lackiererei

Koagulierprozesse für Nasslackieranlagen, damit Overspray sicher ausgewaschen, entklebt und ausgetragen werden kann.

  • Koaguliermittel & Flockungshilfsmittel
  • Overspray-Austrag & Lackschlammstruktur
  • Dosiertechnik, Schaum, pH und Wasserhärte
04 / 05

Abwasseraufbereitung & Recycling

Aufbereitung, Rückführung und rechtssichere Entsorgung von Prozess-, Spül- und Kühlwässern.

  • Separations- und Aufbereitungstechnik
  • Kreislaufführung & Wasserrecycling
  • Einleiter- und Entsorgungs-Compliance
05 / 05

Wasserwirtschaft & Monitoring

Laboranalytik, digitale Überwachung und laufende Betreuung über alle Wasser- und Prozesskreisläufe hinweg.

  • Laboranalytik & Grenzwertkontrolle
  • Digitales Kundenportal & Prozess-Monitoring
  • Technischer Vor-Ort-Service
Lackiererei & Nasslack-Prozesse

Lackkoagulierung: Overspray beherrschbar machen.

In wasserberieselten Spritzkabinen entscheidet die richtige Koagulierung darüber, ob Lackpartikel sicher entklebt, ausgetragen und der Wasserkreislauf stabil gehalten werden. Genau hier wird aus Chemie ein kontrollierter Prozess.

Für unterschiedliche Lacksysteme Von Lösemittellacken über wasserbasierte Systeme bis hin zu schwer entklebbaren Klarlacken wird das Koaguliersystem passend zu Lack, Anlage und Austrag gewählt.
Mehr als nur ein Produkt Koaguliermittel, Flockungshilfsmittel, Entschäumer, Additive, Dosiertechnik und Austragskonzept müssen zusammenpassen.
Kontrolle statt Bauchgefühl Dosiermengen, pH-Wert, Wasserhärte, Austragsverhalten, Schaum, Schlammstruktur und mikrobiologische Belastung werden regelmäßig bewertet.
hebro® Koagulierung

Stabile Kabinen. Sauberes Umlaufwasser. Weniger Störungen.

Das Ziel ist ein entklebter, austragsfähiger Lackschlamm, der die Anlage nicht belastet und Folgestörungen im Lackierprozess reduziert.

  • Auswaschen von Overspray-Partikeln im wasserberieselten System
  • Entklebung und Flockenbildung für sicheren Austrag
  • Reduzierung von Ablagerungen, Klebrigkeit und Prozessschwankungen
  • Abstimmung auf Flotation, Austragsgerät und vorhandene Dosiertechnik
  • Einbindung in Wasserbehandlung, Reinigung und Abwasserbewertung
Oversprayaus der Kabinenluft sicher ins Umlaufwasser
AustragLackschlamm flotierbar und kontrollierbar machen
StandzeitKabine, Wasser und Prozess stabil halten
Besonderheiten

Prozesssicherheit, die man messen kann.

01

Kostenlose Erstanalyse

Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Prozessparameter — ohne Verpflichtung, mit klarer Auswertung.

02

Laboruntersuchungen

Regelmäßige Prüfung von Konzentration, pH-Wert, Leitfähigkeit, Keimbelastung und Schadstoffeintrag.

03

Prozesswasser-Monitoring & Kundenportal

Digitale Dokumentation aller Messwerte — Kühlkreislauf, Vorbehandlung und Abwasser — jederzeit abrufbar im Online-Portal.

04

Technischer Vor-Ort-Service

Persönlicher Außendienst statt Ferndiagnose — dort, wo der Prozess tatsächlich läuft.

Prozesswasser-Monitoring · Parameterverlauf
KW 01KW 08KW 16KW 24
Kühlkreislauf
Im Sollbereich
Vorbehandlungsbad
Im Sollbereich
Abwasser / pH
Im Toleranzband
Letzte Prüfung
vor 2 Tagen
Interaktive Tools

Rechnen Sie Ihren Prozess durch.

Erste Orientierungswerte für Konzentration, Dosierung, Kühlkreislauf und Einsparpotenzial — die belastbare Analyse liefert das Labor.

Errechnete Konzentration
3,0 %
Im typischen Sollbereich für wassergemischte Prozessmedien (6–8 %). Werte außerhalb erhöhen Verschleiß, Keim- und Korrosionsrisiko.
Benötigtes Konzentrat
60,0 l
Zusätzlich 940,0 l Wasser für ein exaktes 1000-Liter-Ansatzverhältnis.
Frischwasserbedarf / Tag
1,1 m³
Davon als Abschlämmung abzuführen: 0,4 m³/Tag. Höhere Eindickungszahlen senken Frisch- und Abwassermenge deutlich.
Geschätztes Einsparpotenzial / Jahr
€ 82.944
Bei angenommener Standzeiterhöhung von 35 % durch optimierten Kühlkreislauf. Ähnliche Hebel bestehen bei Wasser-, Chemikalien- und Energieverbrauch.

Alle Werte sind unverbindliche Richtwerte auf Basis typischer Praxiserfahrung und ersetzen keine Laboranalyse. Für belastbare Zahlen: kostenlose Prozessanalyse anfragen.

KSS-Praxishilfe

Messwerte verstehen, Probleme schneller einordnen.

Eine kompakte Orientierung für wassergemischte Kühlschmierstoffe: Konzentration, pH-Wert, Nitrit, Temperatur und typische Auffälligkeiten im laufenden Prozess.

Regelmäßige Kontrolle schützt Prozess, Werkzeug und Mitarbeitende.

Stabile Kühlschmierstoffe entstehen nicht durch Zufall. Entscheidend sind klare Messintervalle, saubere Dokumentation und schnelles Handeln bei Abweichungen wie Geruch, Schaum, Öl, Korrosion oder fallendem pH-Wert.

Auffälligkeiten im KSS?

Ich unterstütze bei Vor-Ort-Analyse, Messung, Laborbewertung und stabiler Prozessführung.

KSS-Check anfragen
Bearbeitungszentrum mit Helbing Kühlschmierstoff-Fass
Praxisnah visualisiert

Bearbeitungszentrum + Kühlschmierstoff im realen Fertigungsumfeld

Anschaulich, technisch und passend zum Thema KSS-Prozessstabilität.

2x pro Woche

Konzentration

Messung per Refraktometer. Richtwert: 3–5 % bei Lösungen, 6–12 % bei Emulsionen.

mind. wöchentlich

pH-Wert

Zielbereich ca. pH 9. Ein dauerhafter Abfall um mehr als 0,5 Punkte sollte geprüft werden.

wöchentlich

Nitrit

Grenzwert 20 mg/l, bei inhibierten KSS bis 80 mg/l. Bei Überschreitung Austausch prüfen.

regelmäßig

Temperatur

Ideal ca. 15–20 °C. Hohe Temperaturen begünstigen Schaum, Instabilität und Biologie.

Konzentration zu hoch
Mögliche Ursachen
  • KSS-Füllstand sehr niedrig
  • Emulsion zu hoch angesetzt
Erste Maßnahmen
  • Emulsion nachsetzen und erneut messen
  • Konzentration langsam über geringe Nachsatzkonzentration senken
  • Kein klares Wasser direkt zugeben
Konzentration zu niedrig
Mögliche Ursachen
  • Nachsatzkonzentration zu niedrig
  • Konzentratfass unbemerkt leergelaufen
Erste Maßnahmen
  • Mit erhöhter Konzentration nachsetzen
  • Konzentratstand kontrollieren
  • Korrosionsschutz und Biostabilität beobachten
pH-Wert zu niedrig
Mögliche Ursachen
  • Unterkonzentration
  • Verkeimung oder Fremdeintrag
Erste Maßnahmen
  • Konzentration prüfen und anheben
  • pH-Wert mit Stellmittel korrigieren
  • Biologische Belastung prüfen
Geruch, Haut oder Fäden
Mögliche Ursachen
  • Bakterien, Hefen oder Pilze
  • Längerer Maschinenstillstand
  • Fremdeintrag durch Müll, Essenreste oder Schmutzwasser
Erste Maßnahmen
  • Fremdstoffe entfernen und Oberfläche abschöpfen
  • pH-Wert und Keimzahl prüfen
  • Bei starker Belastung Biozid oder KSS-Wechsel bewerten
Korrosion
Mögliche Ursachen
  • KSS unterkonzentriert
  • Starker pH-Abfall
  • Späne, Abrieb oder hohe Aufsalzung
Erste Maßnahmen
  • Konzentration erhöhen
  • Späne entfernen und Filtration prüfen
  • Laboranalyse oder Spänetest durchführen
Aufschwimmendes Öl
Mögliche Ursachen
  • Fremdöleintrag durch Leckage
  • Zentralschmierung oder instabile Emulsion
Erste Maßnahmen
  • Leckage beheben
  • Fremdöl entfernen
  • Ölskimmer oder Fremdölabscheider prüfen
Schaumbildung
Mögliche Ursachen
  • Konzentration zu hoch
  • Reinigereintrag, Luftzug oder niedrige Wasserhärte
  • Instabilität durch falsches Ansetzen oder Biologie
Erste Maßnahmen
  • Füllstand erhöhen und Pumpen prüfen
  • Entschäumer als Soforthilfe einsetzen
  • Wasserhärte und Konzentration bewerten
Hoher Nitritgehalt
Mögliche Ursachen
  • Nitrit im Ansetzwasser
  • Fremdeintrag nitrithaltiger Stoffe
  • Verkeimte Emulsion
Erste Maßnahmen
  • Grenzwerte beachten
  • Fremdeinträge vermeiden
  • Teil- oder Komplettaustausch prüfen

Diese Praxishilfe basiert auf typischen Erfahrungswerten und ersetzt keine technische Beratung oder Laboranalyse. Für eine belastbare Bewertung sollte der konkrete Prozess vor Ort geprüft werden.

Referenzen

Ergebnisse, keine Behauptungen.

Ausgewählte Projekte aus Metallbearbeitung, Werkzeugbau, Oberflächentechnik und Wasseraufbereitung — mit den Kennzahlen, die wirklich zählen.

„Herr Helbing hat unseren Kühlkreislauf komplett neu aufgesetzt. Die Standzeiten unserer Hartmetallwerkzeuge haben sich spürbar verbessert, die Reklamationsquote ist gesunken."

Zulieferer Metallbearbeitung
Baden-Württemberg
+34%
Standzeit

„Die Vorbehandlungslinie lief mit ständig wechselnder Badqualität. Nach der Umstellung sind Reinigungsleistung und Beschichtungshaftung endlich reproduzierbar."

Oberflächentechnik
Bayern
−41%
Nacharbeit

„Unser Abwasseraufkommen war das teuerste Problem in der Fertigung. Mit Kreislaufführung und Aufbereitung ist die Einleitmenge deutlich gesunken — inklusive Nachweis für die Behörde."

Werkzeugbau, Serienfertigung
Nordrhein-Westfalen
−37%
Abwasser

„Kein Verkaufsgespräch, sondern eine echte Prozessberatung. Digitales Monitoring über Kühlkreislauf und Abwasser gibt uns endlich Transparenz statt Bauchgefühl."

Automobilzulieferer
Hessen
−19%
Energie
Vorher · Ist-ZustandNachher · Nach Prozessoptimierung
Standzeit / Werkzeug620 Stück
Standzeit Vorbehandlungsbad2 Wochen
Frischwasserbedarf Kühlkreislauf100 % (Basis)
Abwasseraufkommen100 % (Basis)
Energieverbrauch Anlage100 % (Basis)
Standzeit / Werkzeug860 Stück
Standzeit Vorbehandlungsbad6 Wochen
Frischwasserbedarf Kühlkreislauf64 %
Abwasseraufkommen63 %
Energieverbrauch Anlage78 %
Ablauf

Fünf Stufen bis zum optimierten Prozess.

Ein klarer, nachvollziehbarer Weg — von der ersten Analyse bis zur langfristigen Betreuung.

STUFE 01

Analyse

Erhebung der Ist-Situation vor Ort, im Labor und in den Prozessdaten.

STUFE 02

Beratung

Auswertung der Ergebnisse und Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Lösungswegs.

STUFE 03

Testphase

Kontrollierte Erprobung unter realen Produktionsbedingungen mit Messbegleitung.

STUFE 04

Umsetzung

Roll-out in der Fertigung, Schulung des Personals, Dokumentation der Parameter.

STUFE 05

Betreuung

Laufendes Monitoring, regelmäßige Laborchecks und persönlicher Vor-Ort-Service.

Kontakt

Sprechen wir über Ihren Prozess.

Die Erstanalyse ist kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung.

Telefon
0151 12448040
Mail
info@helbing-prozessberatung.de
Adresse
Salzborn 1, 37339 Haynrode
LinkedIn
Simon Helbing – Industriekompetenz
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