Entklebung
Lackpartikel so konditionieren, dass Klebrigkeit und Ablagerungen in Kabine, Leitungen und Austrag reduziert werden.
Lackiererei & Nasslack-Prozesse
Koaguliermittel, Flockung, Dosierung, Wasserqualität und Austrag werden auf das eingesetzte Lacksystem und die vorhandene Kabinentechnik abgestimmt.
Nasslackieranlagen
In wasserberieselten Spritzkabinen wird Lack-Overspray zum Betriebsproblem, wenn Partikel klebrig bleiben, Ablagerungen bilden, stark schäumen oder sich nicht kontrolliert austragen lassen. Das Koaguliersystem muss zu Lack, Wasser, Kabine und Austragstechnik passen.
Lackpartikel so konditionieren, dass Klebrigkeit und Ablagerungen in Kabine, Leitungen und Austrag reduziert werden.
Eine belastbare Schlammstruktur für Flotation, Austragsgerät oder nachgeschaltete Entwässerung aufbauen.
pH-Wert, Härte, Leitfähigkeit, Schaum und mikrobiologische Belastung im Kreislauf kontrollieren.
Lösemittelhaltige Lacke, Wasserlacke, Klarlacke und wechselnde Farbsysteme reagieren unterschiedlich. Eine tragfähige Lösung entsteht deshalb nicht durch die pauschale Erhöhung der Dosierung, sondern durch die abgestimmte Kombination aus Koaguliermittel, Flockungshilfsmittel, Entschäumer, Wasserführung und Austrag.
Vor Ort werden Lackeintrag, Umlaufwasservolumen, Dosierstellen, Reaktionszeiten, Wasserqualität, Austragsprinzip und Schlammverhalten bewertet. Labor- oder Bechertests ergänzen die Anlagenaufnahme.
Koagulierprozess
Lackchemie, Wasserhärte und Kreislaufbelastung bestimmen die Reaktion.
Koaguliermittel am richtigen Punkt und in passender Menge dosieren.
Schlammstruktur auf Flotation und Austragstechnik abstimmen.
pH, Schaum, Austrag, Schlamm und Wasserzustand regelmäßig bewerten.
Verwandte Prozessbereiche
Wasserqualität, Chemie, Anlagenführung und Abwasser beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb werden die angrenzenden Bereiche bei der Analyse mitgedacht.
Häufige Fragen
Die Auswahl hängt von Lackchemie, Wasserqualität, Eintrag, Kabinensystem und Austragstechnik ab. Ein Becher- oder Anlagentest ist belastbarer als eine pauschale Produktauswahl.
Mögliche Ursachen sind unpassende Chemie, falsche Dosierstelle, zu geringe Reaktionszeit, wechselnde Lacke, ungeeigneter pH-Wert oder eine hohe organische Belastung im Umlaufwasser.
Zuerst sollten Wasserstand, Lufteintrag, Pumpen, Reinigereintrag, Dosierung und mikrobiologische Belastung geprüft werden. Entschäumer kann helfen, ersetzt aber keine Ursachenanalyse.
Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Ursache, Messwerten und den nächsten sinnvollen Schritten.